Es macht immer wieder Spaß, einen Wurf Welpen aufzuziehen, aber es ist auch ein Vollzeit-Job, vor allem wenn sie anfangen, die Welt zu erkunden.
Unsere Welpen werden im Haus aufgezogen. Anfangs in einem abgetrenntenTeil des Wohnzimmers mit der Wurfkiste. Wenn sie laufen, bekommen sie den Wintergarten (knapp 20 qm) dazu. Außerdem nutzen sie den großen, reich strukturierten Garten. Sie haben also viel Platz, um sich auszutoben. Wir bauen ihnen einen Abenteuerspielplatz mit Tunnel, Kletterburg, Wippe, Hängebrücke, Rampe, Bällebad und so weiter auf, damit sie ihre motorischen Fähigkeiten entwickeln. Mit Flatterbändern, rotierenden Objekten, Geräuschen aller Art (z.T. von CD) und immer wieder neuen Reizen sollen sie umweltstabil werden, und auch das Autofahren üben wir. Ich mache also jeden Tag Programm für die kleinen Racker. Der Haushalt liegt in dieser Zeit brach.
Großen Wert legen wir darauf, dass die Kleinen Bekanntschaft mit vielen verschiedenen Menschen machen. Auch befreundete Hunde werden eingeladen, damit die Welpen wissen, dass nicht alle Hunde so
aussehen wie Mama.
Auch die Sauberkeitserziehung beginnt bereits bei uns, indem wir die Welpen beobachten und ihnen die Gelegenheit geben, ihre kleinen und großen Geschäfte draußen zu erledigen.
Wir geben uns alle erdenkliche Mühe, den Welpen das bestmögliche Rüstzeug fürs Leben mitzugeben. Danach kommt es auf die Käufer an. Da die Prägungsphase, in der das Gehirn des Welpen ganz besonders empfänglich ist, mit etwa 16 Wochen abgeschlossen ist, sollte diese Zeit unbedingt genutzt werden.
Es ist ja etwas anderes, als würden wir z.B. Autos verkaufen. Die Welpen sind unsere Kinder, sie wachsen uns ans Herz, und es fällt ohnehin schon schwer genug, sie gehen zu lassen, aus unserem Schutz und unserer Fürsorge heraus in eine hoffentlich glückliche Zukunft mit Menschen, die ebenso hinter ihnen stehen und sie ebenso bedingungslos lieben wie wir unsere Hunde.
Kaputtgespielt